Kenia AB Plus 500g

kräftig, blumiges ausgewogenes Aroma

10,50

Enthält 5% Mwst.
(2,10 / 100 g)
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Bio DE Öeko 003

Steckbrief Kenia AB Plus

Rückverfolgbarkeit

  • Land: Kenia
  • Region: Thika, Zentral-Kenia
  • Anbauhöhe: 1550m ü. NN
  • Gelände: tiefroter Vulkanboden
  • Farm: Miuri
  • Produzent: direkter Handel
  • Bio

Kaffee

  • Sorte: Arabica
  • Varietäten: SL 28, SL 34, K7, Ruiru 11
  • Verarbeitung: gewaschen, sonnengetrocknet
  • Erntemethode: selektive Handpflückung
  • Bohnengröße: 16 up
  • Erntezeit: Oktober- Dezember
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Tassenprofil

kräftig, voll, würzig, blumig, leichte Zitrussäure

Beschreibung

Duft:
blumig|fruchtig|würzig
Geschmack:
erdig|würzig|schokoladig|blumig|fruchtig|komplexe Aromen
Säure:
keine|mild|leicht beerig|leicht zitronig
Nachgeschmack:
Karamell|toasty|würzig|beerig

Cupping Score:
Sack Größe: 60kg

Plantagen Information Kenia AB

Muiri Coffee Estate:

die einzige bio zertifizierte Kaffeefarm Kenias Rarität aus nachhaltig verantwortungsvoller Landwirtschaft. Kräftige Qualität aus tiefrot vulkanischem Boden.

Die Geschichte der Kaffefarm geht auf eine politische Entscheidung in Kenia zurück: um einheimischen Familien bei ihrer Entwicklung zu helfen, wurde ihnen Land zugeteilt, auf dem 1.000 Familien Kaffee kultivieren konnten.
Eine hierbei entstandenen Farm, die zwischen 1969 und 1975 unter dem Namen Kihoto bekannt war, wurde später nach einer afrikanischen Baumspezie in der Kikuyu Sprache in Muiri Coffee Estate umbenannt. Seit 2008 ist die Farm als einzige im ganz Kenia Bio zertifiziert (Stand 12.2017).

          

Auf Muiri Coffee Estate wachsen etwa 110.000 Kaffeebäume der Sorten Sl28, Sl34 und K7 sowie über 46.000 Bäume der Sorte Ruiru 11. Der Anbau erfolgt auf einer Fläche von 87 ha auf 1.530 Höhen- Metern. Die Ernte erfolgt zwischen Juni und Juli (early crop) und zwischen Oktober und Dezember (late crop).
Auf der Farm erfolgt ebenfalls eine aktive Waldbewirtschaftung. Neben Kaffeebäumen wachsen hier über 200 unterschiedliche Baumspezies, welche zwischen den Jahren 2000 und 2002 als Maßnahme zur nachhaltigen Entwicklung und qualitativer Verbesserung des Kaffeeanbaus gepflanzt wurden: 40.000 Eukalyptus, 25.000 Grevillea, 8.000 Silbereichen, 1.000 Niembäume und 20.000 weiterer Sorten. Insgesamt sind es 94.000 zusätzliche Bäume, die im Agroforstsystem Schatten auf den Kaffee werfen und direkte Sonnenstrahlung signifikant
reduzieren.

Zur Farm gehören außerdem eine Nassaufbereitungsanlage für die von Hand gelesene Kaffeeernte, ein Brunnen zur Frischwasserversorgung, ein Staudamm sowie kleine Geschäfte und Hütten für Arbeitskräfte, die während des ganzen Jahres beschäftigt werden.

Die Ernte dunkelroter reifer Kaffeekirschen erfolgt selektiv von Hand. Noch am Tag der Ernte werden die Kirschen einer ersten Stufe der nassen Aufbereitung unterzogen. Hierbei werden die qualitativ hochwertigen Kaffeekirschen in einem Wasserbad von unreifen und überreifen Kirschen sowie von Fremdkörpern, die sich selbst bei der selektiven Handlese nicht vermeiden lassen, getrennt.

            

Die Ernte wird anschließend entpulpt. Hierbei wird das Fruchtfleisch von der Kaffeebohne gelöst. Danach verweilen die Bohnen eine Dauer von bis zu 24 Stunden in einem Fermentationsprozess. Dieser sorgt für die eine Entfaltung eines lebhaften Geschmackes und der Säure.

Schließlich werden die Bohnen ausgiebig mit frischem Wasser gewaschen und von restlichem Fruchtfleisch und Most gelöst. Die verbleibenden sauberen Pergamino Bohnen (Rohkaffeebohne umgeben von einer holzigen Pergamenthaut) werden in der Sonne getrocknet, bevor sie zum weiteren Aufbereitungsprozess transportiert und zu handelbaren Rohkaffee verarbeitet werden. Hierbei werden die Bohnen von der Pergaminohaut gelöst, nach Größe und Gewicht sortiert und in Jutesäcke verpackt.

Muiri Coffee Estate liegt in der Region um die 140.000 Einwohner Stadt Thika, 42 km nordöstlich von der Hauptstadt Kenias Nairobi. Im Südosten des Gebietes befindet sich der Nationalpark Ol Donyo Sabuk. Die Region verfügt über Wasserfälle und Flüsse, Berge und wunderschöne grüne Natur. Zur einheimischen Tierwelt zählen Nilpferde, Büffel, Antilopen und zahlreiche Vogelarten.

Rösten nach Rezept: Das perfekte Röstprofil

Kann man jeden Kaf­fee in allen Röst­gra­den trin­ken? Grund­sätz­lich ja – den­noch gibt es für jede Kaf­fee­sor­te eine per­fekt aus­ge­wo­ge­ne Aro­men­kom­po­si­ti­on. Wie das funk­tio­niert? Die De­vi­se lau­tet: Pro­bie­ren, pro­bie­ren, pro­bie­ren! Der Kaf­fee wird in sämt­li­chen Röst­gra­den pro­be­ge­rös­tet und durch­pro­biert bis er per­fekt schmeckt. Wie bei einem guten Wein spie­len dabei Pa­ra­me­ter wie Säure, Fülle, Mund­ge­fühl, Kom­ple­xi­tät und In­ten­si­tät eine Rolle. Mit dem Röst­pro­fil legst Du genau fest, zu wel­chem Zeit­punkt wel­che Tem­pe­ra­tur im Rös­ter herr­schen soll.


Cinnamon Roast

Sehr heller Röstgrad, nahe oder am ersten Crack. Hellbraune Farbe mit betonter Säure.


New England Roast

Moderate hellbraune Färbung, komplexere Säure.


American Roast

Mittleres Braun – erster Crack. Etwas süßer als die helle Röstung, voller Körper mit Säurenote.


City Roast

Mittlerer Braunton – ausgewogener Körper, spürbare Säure.


Full City Roast

Mittleres Dunkelbraun mit auftretendem Ölglanz. Beginn des zweiten Crack, jetzt treten Röstaromen hervor.


Vienna Roast

Intensiveres Dunkelbraun mit leicht glänzenden Bohnen. Bittersüß, Karamellnoten, unterdrückte Säure.


French Roast

Dunkelbraun, ölig glänzend. Leicht verbrannter Unterton, ausgeprägte Röstaromen. Süß, Komplexität weicht schokoladigem Körper.


Italian Roast

Intensives Dunkelbraun, stark glänzend. Ausgeprägte Röstaromen, kaum spürbare Säure.