Peru Grade 1 Yakumama

mittelkräftig, leichte Säure, würzig

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Bio DE Öeko 003
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Steckbrief Peru Grade 1 Yakumama

Rückverfolgbarkeit

  • Land: Peru
  • Region: Puno Landkreis Sandia
  • Anbauhöhe: 1200m- 1800m ü. NN
  • Gelände: Hochland, Täler
  • Farm: Kleinbauern
  • Produzent: direkter Handel

Kaffee

  • Sorte: Arabica
  • Varietäten: Caturra, Bourbon, Typica
  • Verarbeitung: sonnen getrocknet
  • Erntemethode: selektive Handpflückung
  • Bohnengröße: 16/17
  • Erntezeit: Mai bis September

Tassenprofil

mild, sehr ausgewogen

Beschreibung

Duft:
blumig|fruchtig|würzig
Geschmack:
erdig|würzig|zartbitter-schokoladig|blumig|fruchtig|leichte Säure
Säure:
keine|mild|leicht beerig|leicht zitronig
Nachgeschmack:
Karamell|toasty|würzig|holzig

Cupping Score:
Sack Größe: 69kg

Plantagen Information Peru - Yakumama

Yakumama kommt aus Cajamarca im Norden Perus. In dieser Region werden Parzellenkaffees angebaut, die in Cuppings höchste Punktzahlen erreichen. So wurden im Rahmen des Wettbewerbs “Cup of Escellence” im Jahr 2017 die ersten drei Plätze durch Microlots aus Cajamarca belegt.

Yacumama garantiert zertifzierte Spezialitätenkaffees aus biologischem Anbau zu gerechten Handelspreisen. Von Einheimischen in Peru wird Yakumama als ein Bindeglied zwischen Kaffeefarmern und für Nachhaltigkeit sensibilisierten Abnehmern verstanden.

Unter Yakumama ist eine Gruppe von Menschen aktiv, die den Segen für ihr Heimatland zu schätzen weiß und bewusst den Produzenten des Landes etwas zurückgeben möchte. Um dies zu gewährleisten, erfolgt der Kaffeeanbau biologisch unter aktivem Schutz der natürlichen Umwelt und zu Gunsten der Lebensbedingungen der Menschen in der Region.

”Wir sind der festen Überzeugung, dass wir durch unsere nachhaltigen Projekte die Situation unserer Gemeinden und Familien verbessern, die Qualität unserer Produkte sichern und unser Hauptversprechen halten können, der Welt einen der besten Biokaffees zu liefern.“

      

Jedes Projekt unter Yakumama verfolgt eine Vision. Um diese Wirklichkeit werden zu lassen, werden Partnerschaften mit verschiedenen Genossenschaften eingegangen, die sich gleichen Ideen verpflichten und die gleiche Werte teile. Durch die Kooperation wird voneinander gelernt, wodurch Prozesse verbessert und die Qualität der Kaffees sichergestellt und gesteigert werden können.

Yakumama bedeutet übersetzt Mutter des Wassers. Die Kaffeefarmer und Einheimischen in der Anbauregion Cajamarca verstehen sich und die Menschen als Söhne und Töchter der Yukamama, die uns großzieht, da Wasser Leben bedeutet. Doch ihre Erziehung muss man sich verdienen, indem die Natur geschützt und gepflegt wird. Das Ziel hierbei ist ein mit der Natur harmonisches Leben. Hierzu gehört auch das aktive Begegnen entgegen unnatürlicher Wandlungen der Umwelt.

„Der schützende Geist der Natur identifiziert und verpflichtet uns alle unter unserer Kaffeemarke Yakumama, die Legende zu konkreten Handlungen zu bringen. Diese sollen der Erde, ihren Früchten und denen, die sie kultivieren, zugute kommen.”

Die Kooperative „Cafecultores Alto Cajamarca“ wurde am 23. Februar 2016 im Dorf namens Tambora, der Region San Ignacio gegründet. Die Kooperative heißt Erzeuger willkommen, die sich für eine gemeinsame Arbeit einsetzen, welche eine Verbesserung der familiären Lebensqualität sowie Erhalt natürlicher Ressourcen – Flora und Fauna – realisiert. Heute gehören ihr 200 Mitglieder an. Hierbei handelt es sich um kleine Familienbetriebe mit einer Rohkaffee-Produktion von durchschnittlich 1.200 kg pro Jahr und Familie.

     

Die unter Yakumama bewirtschafteten Anbaugebiete, das Mikroklima und Anbautechniken sorgen dafür, dass immer die hochwertigsten Kaffees angeboten werden können. Das Anbaugebiet Alto Cajamarca teilt sich in zwei Provinzen namens San Ignacio und Jaén auf. Diese wiederum setzen sich aus den vier Bezirken Chirinos, Tabaconas, Chontali und Jaén zusammen. Die Kaffeeplantagen befinden sich auf einer Höhe zwischen 1.200 und 1.800 Metern über dem Meeresspiegel.

Die Kaffeeernte in der Region Cajamarca findet zwischen Mai und Oktober statt. Während der Erntezeit sind die Arbeitstage sehr intensiv und länger als in der übrigen Jahreszeit. Dabei erfährt der Zusammenhalt der Farmer zunehmend an Bedeutung, damit die von Hand selektierte Ernte gemeinsam gemeistert werden kann. Dabei kommen lediglich folgende Hilfsmittel zum Einsatz: Erntekorb oder Erntesack; Alles andere auf den wild angelegten Kaffeeplantagen erfolgt von Hand und Fuß.

Rösten nach Rezept: Das perfekte Röstprofil

Kann man jeden Kaf­fee in allen Röst­gra­den trin­ken? Grund­sätz­lich ja – den­noch gibt es für jede Kaf­fee­sor­te eine per­fekt aus­ge­wo­ge­ne Aro­men­kom­po­si­ti­on. Wie das funk­tio­niert? Die De­vi­se lau­tet: Pro­bie­ren, pro­bie­ren, pro­bie­ren! Der Kaf­fee wird in sämt­li­chen Röst­gra­den pro­be­ge­rös­tet und durch­pro­biert bis er per­fekt schmeckt. Wie bei einem guten Wein spie­len dabei Pa­ra­me­ter wie Säure, Fülle, Mund­ge­fühl, Kom­ple­xi­tät und In­ten­si­tät eine Rolle. Mit dem Röst­pro­fil legst Du genau fest, zu wel­chem Zeit­punkt wel­che Tem­pe­ra­tur im Rös­ter herr­schen soll.


Cinnamon Roast

Sehr heller Röstgrad, nahe oder am ersten Crack. Hellbraune Farbe mit betonter Säure.


New England Roast

Moderate hellbraune Färbung, komplexere Säure.


American Roast

Mittleres Braun – erster Crack. Etwas süßer als die helle Röstung, voller Körper mit Säurenote.


City Roast

Mittlerer Braunton – ausgewogener Körper, spürbare Säure.


Full City Roast

Mittleres Dunkelbraun mit auftretendem Ölglanz. Beginn des zweiten Crack, jetzt treten Röstaromen hervor.


Vienna Roast

Intensiveres Dunkelbraun mit leicht glänzenden Bohnen. Bittersüß, Karamellnoten, unterdrückte Säure.


French Roast

Dunkelbraun, ölig glänzend. Leicht verbrannter Unterton, ausgeprägte Röstaromen. Süß, Komplexität weicht schokoladigem Körper.


Italian Roast

Intensives Dunkelbraun, stark glänzend. Ausgeprägte Röstaromen, kaum spürbare Säure.